Freitagsfäden .... die 90 Tage Februar.
Freitagsfäden #…
Die 90 Tage Februar
Es fühlt sich an, als hätte der Februar heimlich 90 Tage bekommen.
Nass. Kalt. Grau.
Das Wetter drückt aufs Gemüt, macht alles ein bisschen schwerer, ein bisschen langsamer.
Der Januar war gut.
Der Februar? Bisher umsatzschwach.
Und ja – das merkt man. Nicht dramatisch. Aber spürbar.
Im Atelier läuft es vor sich hin.
Kein großes Highlight. Kein Launch.
Ein Schritt vor den anderen. Zuschneiden. Nähen. Fotografieren. Verpacken.
Still. Konsequent. Ehrlich.
Genau das sind diese Monate.
Nicht spektakulär. Aber wichtig.
Zwischen Grau und Vorfreude
Und dann trudeln sie ein –
die ersten Markt-Zusagen für dieses Jahr.
Dieses kleine Kribbeln.
Dieses „Okay, es geht wieder los.“
Pläne werden konkreter.
Listen entstehen.
Ideen wandern vom Kopf aufs Papier.
Vorfreude mischt sich unter das Grau.
Ein Tag nur für mich
Gestern habe ich mir einen Tag frei genommen.
Vom Atelier.
Und von der Familie.
Ich bin nach Heidelberg gefahren.
Einfach so.
Mich treiben lassen.
Ein bisschen durch die Gassen schlendern.
Ein bisschen schauen.
Ein bisschen shoppen.
Ein bisschen Kaffee trinken.
Keine To-do-Liste.
Kein „nur noch schnell“.
Nur ich.
Manchmal braucht es genau das –
um wieder klarer zu sehen.
Und heute?
Heute wartet die Hausarbeit.
Ganz unspektakulär.
Wäsche, Küche, Alltag.
Und dann geht es weiter.
Auch am Samstag im Atelier.
Nicht laut.
Nicht riesig.
Aber stetig.
Vielleicht sind genau das die echten Freitagsfäden:
Nicht die Highlights.
Sondern das Dranbleiben.
Das Weitermachen.
Das kleine Vorwärts – auch wenn der Februar sich zieht.
Nächste Woche nähen ich weiter.
Und irgendwann kommt auch wieder Licht. ✨